Hongkong-London: In 215 Tagen um die halbe Welt – mit dem Fahrrad!

Verfasst am 27. Januar 2011 von Yvonne

Interkontinentale Radtour zu den Olympischen Spielen in London

16.000 Kilometer, 14 Länder, 2 Räder: Eine Radtour wie diese gab es noch nie! Sie verbindet Kulturen und Menschen, Sport und Entdeckergeist zu einer spannenden Weltreise um den halben Globus. Um diesen Traum wahr zu machen, haben sich sechs Spezialreiseveranstalter zusammengetan, darunter auch nomad. Die Tour startet am 1. Januar 2012 in Hongkong, vor vier Jahren Austragungsort der Reiterolympiade. Ziel ist die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2012 in London.

Das alles ist rekordverdächtig. Nur: Um Rekorde geht es uns nicht, sondern um Vielfalt! Die Reise sucht den Brückenschlag zwischen Asien und Europa. Dafür hat sie vor allem zwei Dinge im Gepäck: Zeit und Neugier. Denn die Kulturräume, die die Route durchkreuzt, könnten vielfältiger nicht sein. Südchina, Tibet, Indien, Oman, Iran, Türkei, die Balkanländer, Mittel- und Westeuropa sind – für sich gesehen − eigene Welten. Unser Wunsch ist, dass sie auf dieser Reise zusammenwachsen: durch die Erlebnisse, die wir haben, durch die Menschen, die wir treffen, und dadurch, dass wir mit dem Rad unterwegs sind, weil nur so spontane Begegnungen möglich sind. Dazu kommt, dass wir in einfachen Unterkünften, Gästehäusern und Zelten übernachten – eben da, wo die Menschen sind.


Welche Stationen erwarten Sie? In China sind das die Städte Chengdu, Guangzhou (Kanton), Yangshuo, Guilin, die Minoritätendörfer der Provinz Guizhou, die Megastadt Chongqing und die Buddhahöhlen von Dazu. Anschließend geht es mit der Tibetbahn nach Lhasa und nach drei Tagen Akklimatisation weiter auf der klassischen Route über den Friendship Highway nach Kathmandu. Auch ein Abstecher zum Mount Everest Basecamp ist eingeplant. In Indien heißen die Etappenziele Varanasi, Agra und Mumbai.


Leider sind in Zeiten der Billigfliegerei regelmäßige Schiffsverbindungen auf die arabische Halbinsel eingestellt worden. Oman ist daher nur im Flugzeug zu erreichen. Eine einwöchige Route über Gebirgs- und Wüstenstrecken führt durch das südarabische Sultanat nach Dubay, von wo aus eine Fährfahrt die Straße von Hormuz überbrückt. Landschaftliche und kulturelle Vielfalt sind die Kennzeichen des nächsten Reiselandes Iran. Herausragende Stationen sind die Kulturmetropolen Shiraz und Isfahan. Tabriz markiert den weiteren Weg zur türkischen Grenze, und nach einem Monat in der Türkei ist Istanbul und damit Europa erreicht.


Durch Bulgarien und die Donau entlang durch Serbien, Ungarn und Österreich passieren die Räder nach 198 Tagen und gut 14.000 Kilometern die deutsche Grenze bei Passau. Regensburg, Nürnberg, Frankfurt, der nomad-Standort Gerolstein in der Eifel, Aachen und Amsterdam sind die weiteren Stationen bis zur Fähre über den Ärmelkanal. An Tag 215, genauer am 27.07.2012, ist das Ziel erreicht: die Eröffnungsfeier der 30. Olympiade in London.


Einzelheiten können Sie schon in wenigen Tagen auf der Hongkong-London-Homepage nachlesen. Die ersten Anmeldungen sind bereits eingegangen. Natürlich werden nicht alle Teilnehmer die ganze Reise mitmachen. Die Tour ist so konzipiert, dass man auch ausgewählte Teiletappen zusammen mit der Hauptgruppe fahren kann – am Stück oder gestaffelt, je nach Interesse, Budget und zeitlicher Verfügbarkeit. Diese Teiletappen sind jeweils auf max. 6 Teilnehmer begrenzt.


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier sind die Tourdaten.


Hongkong-London, 28.12.2011 – 29.07.2012

215-tägige Radtour mit Begleitfahrzeug und deutschem Reiseleiter

Preis: ab 28.995,- Euro im DZ


In dieser Summe ist Ihr Fahrrad – ein Trekkingrad der Spitzenklasse aus der Reihe KogaSignature im Wert von mehr als 2.000,- Euro – bereits inbegriffen. Der größere Teil des Reisepreises fließt übrigens direkt in die bereisten Länder und dient dazu, die Unterkünfte, Restaurants, Eintrittsgelder, Reiseführer zu bezahlen und die sonstigen dort entstehenden Kosten zu decken. Er verbleibt vor Ort und kommt damit der dort lebenden Bevölkerung zugute. So wird die lokale Wertschöpfung unterstützt, vielen Menschen ein Auskommen möglich gemacht, und das auch in Gegenden, in die andere Reisegruppen niemals kommen.

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