nomad gewinnt Go Asia Award 2011

Verfasst am 9. März 2011 von Julietta Baums

Tadjikistan-Expedition ist "Innovativste Reise 2011"

Gestern Abend war es wieder soweit: Bei einer festlichen Abend-Gala im Viethaus in Berlin-Mitte wurden die diesjährigen Spitzenreiter in Asien und Arabien ausgezeichnet.

Nomad hat sich mit der dreiwöchigen Tadjikistan-Expedition „Bam-i Dunya“ souverän und mit deutlichem Anstand zu den Mitbewerbern den ersten Platz gesichert. Eine weitere gute Nachricht ist, dass wir bereits vor der Preisverleihung eine Durchführungsgarantie für die in diesem Sommer geplanten Reisetermine geben konnten!

Außer dem Award für die Innovativste Reise wurden die beliebtesten Reiseländer, die besten Fluggesellschaften und Fremdenverkehrsämter verliehen. Die Jury wurde wie in den letzten Jahren auch von C-Tour, dem Club der Reisejournalisten Berlin/Brandenburg, gestellt.

Mit der Tadjikistan-Expedition betreten wir einmal mehr Neuland. Ziel der außergewöhnlichen Trekkingtour: der östliche Pamir, ein wildes Hochplateau von der Größe der Schweiz. Die Nomaden nennen es Bam-i Dunya − Dach der Welt.

Zwei Trekkings − eines davon mit Lastkamelen, ein anderes mit Yaks als Lasttieren − führen durch eine spektakuläre Bergwelt und mitten hinein in das karge Leben der Hirtenfamilien. Tageswanderungen im Gebiet des riesigen Fedchenko-Gletschers und im wild-schönen Bartang-Tal ergänzen diese umfassende Reise, für die wir aufgrund der Infrastruktur geländegängige Fahrzeuge einsetzen. Wir nächtigen zumeist bei Hirten in ihren Yurten oder in sog. Homestays direkt bei tadjikischen Familien.

Hirtentrekkings, Homestays und nicht zuletzt unsere einfühlsamen Guides bringen uns die Menschen in diesem ausgesprochen gastfreundlichen und ursprünglichen Land weit jenseits aller touristischen Routen nahe.

Nur wenige Reisende kamen bislang in diese Region. Zu ihren stummen Wächtern zählen einige der höchsten und unzugänglichsten Gebirgszüge der Erde. Jahrzehntelang war der Pamir durch natürliche und politische Barrieren abgeschottet. Zeit spielt keine Rolle, nach westlichen Maßstäben scheint sie überhaupt ganz stehen geblieben zu sein. Es gibt keine Hotels, wenig Komfort, kaum Straßen und Ortschaften. Dafür begegnen wir einer überwältigenden Gastfreundschaft.

Die Ursprünglichkeit des östlichen Pamir hat ihren Preis. Wir treffen auf die klassischen Probleme einer „strukturschwachen Randregion“. Zugleich lernen wir erfolgreiche Versuche kennen, Tradition und wirtschaftliches Überleben in Einklang zu bringen: durch Entwicklungsprojekte, durch Umweltschutz, nicht zuletzt durch behutsamen Tourismus. Nahezu alle Übernachtungen finden in sogenannten „Homestays“ statt – unsere Gäste übernachten in den Häusern der Einheimischen, die so direkte Einkünfte aus dem Tourismus haben. Unsere Trekkings beschäftigen lokale Hirten, die uns ihre Tiere zum Transport ausleihen. Auch sie sind  mithin direkte Nutznießer unserer Touren. Bei unserer örtlichen Agentur handelt es sich um eine gemeinnützig wirtschaftende NGO. So trägt die Nomad-Expedition zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei.


Wer noch an dieser außergewöhnlichen Reise teilnehmen möchte, kann sich hier über den genauen Verlauf der Reise informieren und auch gleich anmelden. Es sind noch einige wenige Plätze frei!

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