Karakum - „Schwarze Wüste“

Karakum – „Schwarze Wüste“ – so heißt die wenig bekannte Wüste Turkmenistans, die das Ziel unserer Expedition Ende April (23.04.-11.05.16) ist.

Karakum - „Schwarze Wüste“

Der Termin im April – zu dem wir noch ein paar Plätze verfügbar haben – findet während des kurzen, aber sehr intensiven Frühjahrs statt. Die Karakum trägt in dieser Zeit ein buntes Blütenkleid. Etliche Tierarten wie Schildkröten sind nur im Frühjahr überhaupt aktiv – die extrem heißen Sommer und ebenso extrem kalten Winter verbringen diese Tiere in unterirdischen Höhlen.

Karakum - „Schwarze Wüste“

Karakum - „Schwarze Wüste“

Die Karakum bedeckt vier Fünftel der Landesfläche Turkmenistans. Schwarz ist sie allerdings nicht: Weite Tonebenen mit vereinzelten Akazien und riesigen Saksaulsträuchern wechseln ab mit Sicheldünen und schimmernden Salzseen. Grasende Schafe, Ziegen und Kamele kündigen die wenigen Jurten-Siedlungen an. Unvergleichliche Naturschauspiele bieten die Kalksteinkliffs von Yangikala und die vielfarbigen Seen im alten Flussbett des Uzboy inmitten der Wüste.

Karakum - „Schwarze Wüste“

Weltweit bieten nur wir von nomad eine umfassende 20-tägige Geländewagen-Expedition in diese einzigartige und bisweilen bizarre Wüstenlandschaft an.

Zwischen dem Besuch der modernen, marmorglänzenden Hauptstadt Ashgabat zu Beginn der Reise und dem Erbe der Seidenstraße in der alten Oasenstadt Merw am Ende der Reise liegt eine umfassende Wüstenfahrt. Die Route verknüpft die monumentalen Kalksteinfelsen bei Yangikala mit einer Erkundung des historischen Wüstenflusses Uzboy, wo einst die Perser unter Kyros gegen die Massageten – geführt von der legendären Herrscherin Tomyris – kämpften. Heute ist sein Flussbett oftmals komplett ausgetrocknet, aber an vielen Stellen haben sich auch salzige Seen gebildet, die je nach Mineralgehalt in den verschiedensten Farben schillern.

Karakum - „Schwarze Wüste“

Karakum - „Schwarze Wüste“

Ein atemberaubendes Naturschauspiel bietet zudem der Gaskrater Darwaza, von Einheimischen das „Tor zur Hölle“ genannt. Bei Bohrungen im Jahr 1971 stießen hier russische Geologen  auf eine mit Gas gefüllte Höhle, deren Decke einstürzte und den Krater bildete. Um das Ausströmen giftiger Gase zu verhindern, wurden diese in Brand  gesetzt – bis heute hat sich das Gasvorkommen nicht erschöpft. Besonders in der Nacht bietet der schwarzwandige Krater mit den leuchtenden und lodernden Flammen ein beeindruckendes Schauspiel.

Karakum - „Schwarze Wüste“

Auf unserer Homepage finden Sie den Tourverlauf dieser außergewöhnlichen Expedition.

Wir haben diese Reise im letzten Frühjahr mit großem Erfolg durchgeführt; einen ausführlichen Reisebericht finden Sie bereits hier in unserem Blog. Eine Fotostory zu der Reise können Sie sich hier anschauen.

Unseren Treuebonus, den wir derzeit allen unseren Gästen gewähren, die sich auf eine unserer Iran-Gruppenreisen anmelden, würden wir auch Ihnen geben. Der  Reisepreis im Doppelzimmer sinkt damit um 125 EUR auf 4.270 EUR.

Wenn Sie Interesse oder Fragen zur Karakum haben, dann melden Sie sich doch am besten gleich per Telefon (06591-949980) oder Email (info@nomad-reisen.de) bei uns!

Autor: Eva Kuhl