Nach dem Ende der Hochsaison und nach der Rückkehr von Ibrahim aus dem Oman überlasse ich das Büro ein paar Tage sich selbst und – verreise. Was macht eine Reiseveranstalterin sonst schon??
Einige Wochen zuvor hatten mich der Global Nature Fund und die NGO Friends of Earth Middle East (FoEME) zu einer Konferenz in Amman eingeladen. Thema: Die drohende Umweltkatastrophe am Jordan. Denn nur noch 2% des Jordanwassers erreichen das Tote Meer. Es ist zu befürchten, dass der “heilige Fluss” bereits im kommenden Jahr austrocknet – mit unabsehbaren Folgen für die Menschen an seinem Ufer, für die Flora und Fauna. Ich soll ein Referat über eine mögliche Erschließung des Tales für den Ökotourismus halten.
Für die Tage vor und nach der Konferenz nehme ich mir die (erneute) Erkundung des Jordantales und des angrenzenden Berglandes um die Araberfeste Adjlun sowie einen Abstecher auf die Westbank vor. Bislang kenne ich Palästina nicht. Für das von uns geplante Projekt “Abrahamspfad” möchte ich die neu entwickelten Trekking- und Wanderpfade südlich von Nablus erkunden.
Außerdem stehen Checks der wichtigsten Hotels im Norden und am Toten Meer an. Diese Informationen sind sowohl für die Gestaltung unserer Katalog- und Privatreisen als auch für die bald wieder anstehende Aktualisierung meiner Jordanien-Reiseführer im Polyglott-Verlag wichtig.
Also mal wieder ein ziemlich strammes Programm, aber ich freue mich nach den anstrengenden Monaten im Büro sehr darauf!







