Was, ihr wollt nach Libyen?
Was, ihr wollt nach Libyen? Ist das nicht viel zu gefährlich? So, oder ähnlich klang es im Bekanntenkreis, als Christia und ich uns entschlossen, auch dieses Land kennen zu lernen.
Was, ihr wollt nach Libyen? Ist das nicht viel zu gefährlich? So, oder ähnlich klang es im Bekanntenkreis, als Christia und ich uns entschlossen, auch dieses Land kennen zu lernen.
Von Frankfurt nach Tripolis (29.-30.10.09)
Am 29.Okt.2009 starten wir um 12.00Uhr mit der Afriqiyah von Düsseldorf im Direktflug nach Tripolis, wo wir drei Stunden später ankommen.
Die Kontrollen bei der Einreise fanden in freundlicher Atmosphäre statt und wurden zügig abgewickelt.
In der Oase Ghadames (31.10.09)
Die Oase Ghadames liegt im Dreiländereck Libyen-Algerien-Tunesien, etwa 600km von Tripolis entfernt. Sie wurde um die artesische „Stutenquelle“ (Ain al-Faras) angelegt. Ghadames stieg zum wichtigsten Handelsplatz zwischen Tunesien (Insel Djerba) und Gao im Niger auf; später kamen Verbindungen nach Tripolis, Al-Kahir, Kairouan und Timbuktu hinzu. Salz aus dem Tschad, Edelmetalle, wilde Tiere und Sklaven waren begehrte Handelsgüter. Auch der von den Römern erbaute Limes Tripolitanum endete in Cydames.
Die „Perle der Sahara“, die „in Lehm gemauerte Schönheit“, die „Quelle der Fruchtbarkeit in der Wüste“ erschien den Tuareg schon immer als begehrenswertes Paradies. Heute ist dieses Paradies allerdings „verlassen“, da die Libysche Regierung Anfang der 80er-Jahre eine Zwangsumsiedlung in Betonhäuser mit Strom, Wasser, Sanitäranlagen etc. verfügte.
In der Hammada al-Hamra (01.11.09)
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Eos, die Göttin der Morgenröte, weckt uns am nächsten Morgen. |
Abdul hat schon Tee gekocht, eine echte Wohltat nach der kühlen Nacht |
Idri,ein verschlafenes Dorf in der Sahara (02.11.09)
Ali Schumacher denkt nicht nur an sich…