Plov ist eines der berühmtesten Gerichte in meiner Heimat Kirgisistan. Sei es ein gemütliches Essen mit Freunden oder ein mehrgängiges Menü, ein Plov darf bei uns nicht fehlen. Plov wird aus Reis gemacht und ist in beinahe jedem Land des Ostens bekannt, der Plov in Kirgistan zeichnet sich dadurch aus, dass mehr Fleisch verwendet wird. Es gibt viele Geschichten und Legenden ,die sich um den Plov ranken, manche sprechen ihm sogar heilende Wirkungen zu. Kirgisen glauben, dass jeder Buchstabe des Lebensmittels-namen für Plov: “palov-osch” (Piyas, Aiyz, Lahm, Olio, Vet, Ob, Schali) stellvertretend für eine Zutat steht: (Übersetzung: Zwiebel, Karotte, Fleisch, Öl, Salz, Wasser und Reis).
Rezept: Kirgisischer Plov
Verfasst am 6. Juli 2011 von Anar OrozobaevaKirgisisch kochen lernen mit Anar
Gewürzausstellung im Rosenheimer Lokschuppen
Verfasst am 4. Juni 2010 von Daniela HalfmannEin sinnlicher Genuss aus dem Reich der Gewürze
Bereits seit März 2010 läuft die diesjährige Sommerausstellung des Rosenheimer Lokschuppens. Dieser halbrunde Bau gilt seit 1988 als das kulturelle Herz der Stadt Rosenheim und ist vom Bund Deutscher Architekten zu einem der schönsten Ausstellungszentren Bayerns gekrönt worden.
Die Gewürzausstellung zeigt nun die Historie der Gewürze von den alten Ägyptern bis in die Gegenwart auf. Dazu verbreitet sich der Duft von Vanille und Zimt und man kann orientalisch anmutende Klänge hören, die einen wie auf einen Basar entführen. Auf goldenen Tischen können dabei die unterschiedlichen Gewürze befühlt und erschnüffelt werden.
Bereits um 1479 v. Chr. schickte die Pharaonin Hatschepsut eine Flotte in das sagenhafte Land Punt, um von dort Weihrauch, Myrrhe und Gewürze zu erlangen. Sie gilt damit als Urmutter aller Gewürzhändler und erweckte eine 2500 Jahre lang anhaltende Leidenschaft zum Leben: Die Liebe zu den Farben und den betörenden Düften des Safran, Semsam, Kardamom oder auch der schwarzen Vanille-Schote sollte seitdem nicht nur sie in ihren Bann ziehen. Im weiteren Verlauf wurden diese Gewürze dann unter anderem Grund für Entdeckungsreisen, für Kriege und auch zum Teil für die Gründung von Kolonialreichen und deren Untergang.
Inzwischen liegen die Besucherzahlen der Ausstellung bei über 10.000. Die Ausstellung läuft noch bis zum 10.Oktober 2010, jeweils Mo-Fr 09:00-18:00 Uhr, sowie Sa, So und Feiertags 10:00-18:00 Uhr. Die Preise liegen bei 10,-€ für Erwachsene und 5,-€ für Kinder. Ermässigungen sind möglich.
Weitere Informationen unter: http://www.gewuerze-ausstellung.de/information.htm
Jemen: Besuch bei “Abu Jemen ” in Berlin-Neukölln
Verfasst am 29. April 2010 von praktikantInWann haben Sie zuletzt in Deutschland jemenitisch gespeist?
Ich meine nicht im privaten Rahmen, denn Jemen-Fans versuchen sich gern in der eigenen Küche an Ful, Salta und Bint as-Sahin. Nein, ich meine in einem echten jemenitischen Restaurant? Gibt es ein solches überhaupt hierzulande? Ich kenne nur dieses eine, nämlich “Abu Jemen” in Berlin, und es ist sicher das einzige in der Landeshauptstadt, wenn nicht in der übrigen Republik.
Zwischen indischen, türkischen, thailändischen und anderen exotischen Speiselokalen hat sich im Juni 2009 “Abu Jemen” etabliert. Nicht schickimicki, das würde man auch gar nicht in Neukölln erwarten, sondern ein Restaurant, wie man es in Sanaa an der Hadda-Straße finden könnte. Es war schon lange Mohammed Ibrahim Abobakers Traum gewesen, die Ärmel hochzukrempeln und einen Platz zu schaffen, an dem sich Deutsche wie Jemeniten bei leckerem jemenitischen Essen näher kommen oder einfach nur dem Duft von Kreuzkümmel und den Erinnerungen an den Jemen nachhängen können. (weiterlesen…)
Buchtipp: Kulinarisches Arabien
Verfasst am 27. April 2010 von praktikantInEin Blick über den Tellerrand, von Florian Harms und Lutz Jäkel
Als erstes räumt dieser opulente Bildband gründlich mit dem Vorurteil auf, dass in arabischen Küchen vornehmlich libanesisches Hummus und marokkanischer Couscous gekocht werden. Rezepte aus insgesamt acht Ländern – Marokko, Tunesien, Libyen, Ägypten, Dubai, Jordanien, Syrien und Libanon – sind hier versammelt. Allesamt gut beschrieben und dementsprechend leicht nachzukochen.
Aber die Rezepte sind fast zweitrangig. Denn Hausfrauen, Chef- und Fernsehköche kommen zu Wort, erzählen von ihrer Welt, den Sitten und Gebräuchen, den Geschichten, die sich um die Herkunft der Gewürze, um Bauern und Fischer, Händler und Kaffeehausbesitzer, um Suqs, Hotels und Restaurants ranken. Insofern ist dieses Buch eine Einführung in arabisches Alltagsleben – in das der libyschen Berber und der Badu in Jordanien, der Bewohner des marokkanischen Fez und der Armenier im Libanon bis zum Nobel-Leben der Emiratis in der Metropole Dubay.
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Salatvariationen
Verfasst am 5. März 2010 von ibrahim-was kann in den Salat?
- Tomaten, Kombi mit Gurke und Schafskäse, würzen mit Petersilie
- gekochte Nudeln, Kombi mit Oliven und Schafskäse, würzen mit Petersilie
- Möhren mit Sellerie oder Staudensellerie, würzen mit Honig und Rosinen
- grüner Salat mit Gurken, oder mit Staudensellerie, roter Paprika und Pinien- und anderen Kernen






