Rezension: “Mit Beduinen unterwegs im Sinai”

Verfasst am 6. Juli 2011 von praktikantIn

Rita Langels Buch über ihre Reise mit Kamelen durch den Sinai

“Alles ist weit und weiß, wie mit Mehl bestäubt, unwirklich im späten Licht der Sonne. Unter einem teifblauen Himmel erstreckt sich eine strahlendweiße Landschaft. ” So schreibt Rita Langel in Ihrem Buch: “Mit Beduinen unterwegs im Sinai”.  Mit vielen kleinen anschaulichen Geschichten erzählt sie von Ihrer Reise durch den Sinai. Frau Langel schreibt in Ihrem kleinen Buch von einer Reise mit Kamelen durch den Sinai. Dabei schildert Sie intensiv und mit anschaulichen Beispielen ihre Erlebnisse während der Reise. (weiterlesen…)

Viertes Kinderbuch von Königin Rania von Jordanien erschienen

Verfasst am 26. August 2010 von Daniela Halfmann

Der Erlös von „The Sandwich Swap“ kommt einer Bildungs-Initiative zugute

"The Sandwich Swap"

Bis in die Bestsellerliste der „New York Times“ hat es das neue und gleichzeitg vierte Kinderbuch der jordanischen Königin Rania Al-Abdullah geschafft und scheint damit ein großer Erfolg zu werden. Dabei ist das Thema weniger leichte Kost als es die Inhaltsangabe vermuten lässt: zwei Freundinnen packen auf dem Schulhof ihre Pausenbrote aus und geraten in Streit darüber, wessen Brot denn nun das „fiese und eklige“ ist.

Die Brote symbolisieren dabei unterschiedlich kulturelle Wahrnehmungen. Das eine Mädchen nämlich packt Weissbrot mit Erdnussbutter aus, während ihre Freundin Fladenbrot mit Kichererbsenmus in der Schultasche hat. Welches aber ist nun das „verkehrte“ Brot? (weiterlesen…)

Buchvorstellung: “Nicht ohne meinen Mann”

Verfasst am 8. Juni 2010 von Daniela Halfmann

Erinnerungen einer deutschen Frau an ihre Zeit im Iran

Buchvorstellung: "Nicht ohne meinen Mann", Casimir Katz Verlag

In Anlehnung an den US-Bestseller „Nicht ohne meine Tochter“ von Betty Mahmoody, der 1990 verfilmt wurde, zeigt sich das Buch der Deutschen Justine Harun-Mahdavi als ganz andere Beschreibung eines Lebens im Iran.

Im Jahr 1965 trifft die damals 20-jährige Krankenschwester Justine in München den Iraner Massoud. Sie verlieben sich ineinander, heiraten und bekommen einen Sohn: Sasan. Mit ihm fahren sie zwei Jahre später in Massouds Heimatland und erleben dort zunächst paradiesische Zustände. Justine trifft als Frau des Oberbürgermeisters der heiligen Stadt Mashad unterschiedliche prominente Persönlichkeiten, muss aber erkennen, dass politische Veränderungen zugunsten des Volkes nicht immer erwünscht sind. Die politische Karriere Massouds leidet unter der Herrschaft des Schahs und als er zwischen die politischen Fronten gerät, muss er ins Gefängnis. Unter Khomeini erlangt er kurzzeitig eine erneute Rehabilitation, doch zur Revolution im Jahr 1979 muss die gesamte Familie das Land verlassen und lebt seitdem wieder in München. (weiterlesen…)