Senegal: Tam Tam – Internationales Jazz-Festival Saint Louis

Verfasst am 5. März 2010 von Lorenz Töpperwien

11-tägige Sonderreise zu einem der herausragenden Musikereignisse in Westafrika

Deutsche Besucher werden staunen: Zu den geladenen Gästen des diesjährigen 18. Jazz-Festivals in St. Louis, Senegal, gehört das Jugend-Jazz-Orchester Nordrhein-Westfalen. Wie immer ist die internationale Besetzung des Jazz-Meetings beeindruckend. Zu den Stars gehört Pharoah Sanders, der als einer der Erfinder des Ethno-Jazz gilt. Der Amerikaner ist ein Multitalent, der viele Instrumente spielt und besonders auf dem Tenorsaxophon brilliert. Auch unter den übrigen Teilnehmern finden sich große Namen des Jazz, darunter der Gitarrist Freddie Bryant mit seinem Trio Kaléidoscope und das Quartett von Sylvain Beuf. (weiterlesen…)

Libanon: Das “Beirut Art Center” für experimentelle Kunst

Verfasst am 4. März 2010 von Lorenz Töpperwien

Beirut hat sich mittlerweile als regionale Kunstmetropole etabliert

Das neue “Beirut Art Center” versteht sich als unabhängiger Kunstraum. Das Programm des Zentrums ist ambitioniert und zielt darauf ab, zeitgenössische Kunstformen einem breiten Publikum näher zu bringen.

Seit der Jahrtausendwende machen verstärkt Künstler aus der arabischen Welt auf der internationalen Kunstszene von sich reden. Besonders libanesische Künstler haben sich mit komplexen, konzeptuellen Arbeiten einen Namen gemacht. Und Beirut hat sich mittlerweile als regionale Kunstmetropole etabliert, die ein internationales Fach-Publikum anzieht. Dennoch ist die Zahl der eigentlichen Kunsträume klein im Vergleich mit anderen Städten der gleichen Bedeutung. (weiterlesen…)

Türkei: Kurdisches Musical uraufgeführt

Verfasst am 4. März 2010 von Lorenz Töpperwien

Wird die kurdische Sprache jetzt salonfähig?

Es war eine ganz besondere Premiere: In der Türkei ist erstmals ein Musical in kurdischer Sprache aufgeführt worden. Das Stück “Ein Wintermärchen” erhielt in der Stadt Diyarbakir großen Beifall, wie Medien des Landes berichten. Der türkische Regisseur Haldun Dormen sagte, die Inszenierung auf Kurdisch sei ihm nicht schwergefallen. Wenn er etwas nicht verstanden habe, hätten ihm die Schauspieler weitergeholfen. In der Türkei war der offizielle Gebrauch der kurdischen Sprache bis vor wenigen Jahren verboten. (weiterlesen…)

Türkei: Bei der UNESCO weiter in der Warteschlange

Verfasst am 3. März 2010 von Kai Jes

Nominierung fünf weiterer Welterbe-Stätten gescheitert

Die Hethiter-Hauptstadt Hattuscha, das sagenumwobene Troja, die antiken Städte Xanthos und Hierapolis/Pamukkale, das Monumentalgrab auf dem Nemrut Dagi, Göreme und die kappadokischen Felsdenkmäler, die Große Moschee von Divrigi und die Altstädte von Istanbul und Safranbolu – diese neun türkischen UNESCO-Welterbestätten zeugen von einer Jahrtausende alten, überaus reichen Kulturgeschichte an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien. Im Vergleich mit Ländern wie Deutschland, Frankreich oder Italien, die jeweils mehrere Dutzend Einträge auf der Welterbeliste halten, nimmt sich ihre Zahl aber dennoch bescheiden aus. Vor der diesjährigen Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees Ende Juni in Sevilla hat die Türkei deshalb fünf weitere Stätten nominiert und ihre nationale Vorschlagsliste somit auf 24 Kandidaten erweitert.

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