Online-Umfrage zum Nachhaltigkeitssiegel “CSR Tourism”

Verfasst am 4. Juni 2010 von Lorenz Töpperwien

Wie wichtig ist es Ihnen, nachhaltig zu reisen? Finden Sie es mit ein paar Klicks heraus - bis zum 24. Juni!

“CSR Tourism” – was soll das bedeuten? Und was habe ich von Zertifikaten, die “nachhaltige Reisen” versprechen? Komfort im Flugzeug? Hotels mit Energiesparlampen? Das beruhigende Gefühl, dass mein Reiseveranstalter regelmäßig Beiträge an Umweltschutzorganisationen überweist?

Seit knapp anderthalb Jahren führt nomad das Nachhaltigkeitssiegel “CSR Tourism”, das von einem Zertifizierungsrat unabhängiger Experten aus Hochschulen, von Umweltorganisationen und aus der Tourismusindustrie verliehen wird. Auch andere Mitglieder des “forum anders reisen”, Deutschlands Verband für nachhaltige Reisen, wurden mit diesem Siegel ausgezeichnet. Ist es uns  gelungen zu vermitteln, was es damit auf sich hat? Nehmen Sie als Kunden das Siegel als Mehrwert wahr? Beeinflusst es Ihre Entscheidung für eine unserer Reisen und falls ja, in welchem Ausmaß? (weiterlesen…)

Mit der Bagdadbahn durch 1001 Nacht

Verfasst am 4. Juni 2010 von Daniela Halfmann

Die historische Bagdadbahn fährt wieder

Haradara-Brücke zwischen Meydan Ekbez und Muslimiyya

Nach über zwanzig Jahren ist die historische Bagdadbahn wieder teilweise im Einsatz. Die einstmals 3100 Kilometer lange Verbindung erstreckte sich zwischen dem zentral-anatolischen Konya über Syrien bis hin zur irakischen Hauptstadt. Ihre Bauphase von 1904 bis 1940 wurde vor allem mithilfe deutscher Finanzierung und Ingenieuren ermöglicht und sollte dem Machterhalt des damaligen Sultans Abdil Hamid II dienen. Wegen politischer Spannungen und verlotterter Gleise ist seit den achtziger Jahren jedoch der Zugverkehr zum Erliegen gekommen. Lediglich zwischen Aleppo und Mersin am Mittelmeer pendelte hin und wieder ein Zug sowie zeitweise ein Sonderzug für Touristen zwischen Damaskus und Istanbul.

Nun aber fahren die aus Görlitz stammenden Waggons wieder. Vorerst wird nur die Verbindung Mossul-Gaziantep befahren, für die zwar 18 Stunden benötigt werden, auf deren 450 Kilometer langer Strecke die Züge jedoch pünktlich nach Fahrplan unterwegs sind. Damit existiert nun erstmals wieder eine internationale Bahnverbindung in der Region Syrien und Irak, die sich einerseits etablieren und andererseits auch wieder bis nach Bagdad ausgebaut werden soll.

Der Reisegast zahlt umgerechnet 25 Euro für einen Sitzplatz sowie 35 Euro für ein Abteil mit Doppelstockbett und Waschbecken.

Der wöchentlich stattfindende Pendelverkehr soll jährlich bis zu 10.000 Menschen transportieren. Ankara und Bagdad haben 70 Millionen US-Dollar in die Strecke investiert, um Völkerverständigung und wirtschaftliche Beziehungen zu verbessern. Laut Süleyman Karaman, dem Leiter der türkischen  Eisenbahngesellschaft, soll damit eine „gemeinsame Eisenbahnindustrie“ mit Syrien und dem Irak angestrebt werden. Vorerst will Ankara der Eisenbahn zusätzliche neue Waggons leihen. Zudem soll bald ein Schnellzug Gaziantep mit dem syrischen Aleppo verbinden.

Reise des Monats: Bam-i Dunya, Tadjikistan

Verfasst am 30. April 2010 von Lorenz Töpperwien

Zu den Nomaden auf dem Dach der Welt

Mit dieser Expedition betritt Nomad einmal mehr Neuland. Ziel der außergewöhnlichen Trekkingtour: der östliche Pamir, ein wildes Hochplateau von der Größe der Schweiz. Die Nomaden nennen es Bam-i Dunya − Dach der Welt. Zwei Trekkings, eines davon mit Lastkamelen, führen durch eine spektakuläre Bergwelt und mitten hinein in das karge Leben der Hirtenfamilien.

Nur wenige Reisende kamen bislang in diese Region. Zu ihren stummen Wächtern zählen einige der höchsten und unzugänglichsten Gebirgszüge der Erde. Jahrzehntelang war der Pamir durch natürliche und politische Barrieren abgeschottet. Das Klima ist rau, nur im Sommer blühen die Hochweiden und geben den Herden Nahrung. Zeit spielt keine Rolle, nach westlichen Maßstäben scheint sie überhaupt ganz stehen geblieben zu sein. Es gibt keine Hotels, wenig Komfort, kaum Straßen und Ortschaften. Dafür begegnen wir einer überwältigenden Gastfreundschaft. (weiterlesen…)

Nachhaltig reisen: nomad-Kunden buchen atmosfair

Verfasst am 30. April 2010 von Lorenz Töpperwien

7. Platz für nomad im Ranking der Reiseveranstalter des forum anders reisen

nomad-Kunden haben 2009 insgesamt 1.144 Euro an atmosfair überwiesen. Die gemeinnützige Organisation finanziert mit solchen freiwilligen Beiträgen ausgewählte klimafreundliche Projekte. Dadurch bietet sie Menschen, denen Klimaschutz wichtig ist, die Möglichkeit, durch den Urlaubsflug verursachte Klimagase an anderer Stelle auszugleichen. Mit den 1.144 Euro nimmt nomad unter den Reiseveranstaltern des Verbands für nachhaltigen Tourismus, forum anders reisen, den 7. Platz ein. (weiterlesen…)

Nachhaltig reisen: Bestnote für Öko-Label “CSR-tourism”

Verfasst am 12. April 2010 von Lorenz Töpperwien

Auch das ZDF berichtet am 18. April über das Nachhaltigkeitssiegel, das nomad seit gut einem Jahr auszeichnet

Besser geht es nicht: Der Bundeverband Verbraucherinitiative e.V. hat das Öko-Siegel „CSR-tourism” untersucht und findet es „empfehlenswert“. Das uneingeschränkt positive Urteil bestätigt die hohe Qualität dieses Zertifikats, mit der die unabhängige Organisation TourCert nachhaltig wirtschaftende Reiseunternehmen auszeichnet. nomad erhielt das Siegel bereits im März 2009 und gehörte damals zu den ersten deutschen Reiseveranstaltern, die für ihre Nachhaltigkeitsleistungen ausgezeichnet wurden.

CSR bedeutet Corporate Social Responsibility und umschreibt den Beitrag von Reiseunternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Dabei steht die gesamte Geschäftstätigkeit im Fokus: (weiterlesen…)