Falafel ist ein beliebtes arabisches und vegetarisches Gericht. Die fritierten Bällchen werden wahlweise aus Kichererbsen, Bohnen oder auch normalen Erbsen hergestellt. Historiker vermuten den Ursprung in Ägypten, in Israel ist es Nationalgericht und unsereins denkt eher, es kommt aus dem Libanon oder Palästina. Falafel ist in fast allen Küchen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas ein fester Bestandteil.
Schuhgröße 37 – Frauenfußball im Nahen Osten
Verfasst am 8. Juli 2011 von Lorenz TöpperwienAufräumen mit dem Klischee: Claudia Wiens

<a href="http://www.museumsportal-berlin.de/uploads/tx_wgxmportal/dXEBqf.jpg" target="blank">Foto: Claudia Wiens</a>
Allzu lange ist es auch bei uns nicht her, dass Frauenfußball auf öffentliches (Medien-)Interesse trifft. Noch Anfang der 1970er Jahre galten kickende Damen dem Deutschen Fußballbund als anstößig, außerdem befürchtete man Schaden für die Gesundheit der Spielerinnen. In Wirklichkeit glaubte Mann natürlich, Frauen sollten lieber die Füße vom Ball lassen.
Und jetzt Frauenfußball im Nahen Osten? Das verstößt gleich gegen mehrere Klischees. (weiterlesen…)
Doku über Hip Hop im Nahen Osten
Verfasst am 8. Dezember 2010 von Daniela Halfmann"Mikrofon statt Kalaschnikow" am 10. Dezember in Bonn
In den 80er Jahren drehten die Filmemacher Johannes Gulde und Stefanie Landgraf mehrere Dokumentationen in den Flüchtlingslagern des Libanons, Syriens und in den besetzten Gebieten Israels. Sie widmeten sich dabei den zentralen Fragen zu PLO, Fatah, Hamas und Israel.
Fast 30 Jahre später ist Guldes Tochter Yasmin zusammen mit dem Münchner Hiphopper Enz unterwegs. Im Gepäck auf der Reise durch den Libanon und die Westbank mit dabei: das alte Filmmaterial. Sie suchen die Menschen von damals wieder auf und konfrontieren sie mit Filmausschnitten der vergangenen Dokumentationen. Wie denken sie heute über diese Themen? Was denkt die junge Generation? Und welche Hoffnungen haben sie nun? (weiterlesen…)
Neuer Energy-Tower trägt zum Klimaschutz bei
Verfasst am 8. Juni 2010 von Daniela HalfmannDer Burj Al-Taqa-Tower in Dubai vereint traditionelle mit moderner Ernergiegewinnung
In Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) wird ein neues so genanntes „Null-Primärenergie-Hochhaus“ realisiert, das speziell auf die klimatischen Gegebenheiten des Mittleren Ostens abgestimmt ist. Für die Umsetzung ist das Büro Gerber Architekten international GmbH eingesetzt, das durch den Bauherren Almoayed holdings/Bahrain beauftragt wurde.
Das Besondere ist dabei an diesem neuen Turm sein äußerst sparsamer Energieverbrauch. Denn die Energie, die er benötigt, erzeugt er ausschließlich selbst aus erneuerbaren Energiequellen. Somit produziert er kein umweltschädliches CO2 und ist damit einzigartig. Aber auch seine ungewöhnlich markante architektonische Form sucht ihres gleichen, vor allem, da auf dem Dach zusätzlich eine Feuerflamme erstrahlen soll. (weiterlesen…)
Mit der Bagdadbahn durch 1001 Nacht
Verfasst am 4. Juni 2010 von Daniela HalfmannDie historische Bagdadbahn fährt wieder
Nach über zwanzig Jahren ist die historische Bagdadbahn wieder teilweise im Einsatz. Die einstmals 3100 Kilometer lange Verbindung erstreckte sich zwischen dem zentral-anatolischen Konya über Syrien bis hin zur irakischen Hauptstadt. Ihre Bauphase von 1904 bis 1940 wurde vor allem mithilfe deutscher Finanzierung und Ingenieuren ermöglicht und sollte dem Machterhalt des damaligen Sultans Abdil Hamid II dienen. Wegen politischer Spannungen und verlotterter Gleise ist seit den achtziger Jahren jedoch der Zugverkehr zum Erliegen gekommen. Lediglich zwischen Aleppo und Mersin am Mittelmeer pendelte hin und wieder ein Zug sowie zeitweise ein Sonderzug für Touristen zwischen Damaskus und Istanbul.
Nun aber fahren die aus Görlitz stammenden Waggons wieder. Vorerst wird nur die Verbindung Mossul-Gaziantep befahren, für die zwar 18 Stunden benötigt werden, auf deren 450 Kilometer langer Strecke die Züge jedoch pünktlich nach Fahrplan unterwegs sind. Damit existiert nun erstmals wieder eine internationale Bahnverbindung in der Region Syrien und Irak, die sich einerseits etablieren und andererseits auch wieder bis nach Bagdad ausgebaut werden soll.
Der Reisegast zahlt umgerechnet 25 Euro für einen Sitzplatz sowie 35 Euro für ein Abteil mit Doppelstockbett und Waschbecken.
Der wöchentlich stattfindende Pendelverkehr soll jährlich bis zu 10.000 Menschen transportieren. Ankara und Bagdad haben 70 Millionen US-Dollar in die Strecke investiert, um Völkerverständigung und wirtschaftliche Beziehungen zu verbessern. Laut Süleyman Karaman, dem Leiter der türkischen Eisenbahngesellschaft, soll damit eine „gemeinsame Eisenbahnindustrie“ mit Syrien und dem Irak angestrebt werden. Vorerst will Ankara der Eisenbahn zusätzliche neue Waggons leihen. Zudem soll bald ein Schnellzug Gaziantep mit dem syrischen Aleppo verbinden.





