nomad bei grenzgang Thementagen

Verfasst am 8. April 2011 von Yvonne

Besuchen Sie nomad in Düsseldorf und Köln

In den rheinischen Metropolen Köln und Düsseldorf findet an den nächsten beiden Sonntagen Thementage statt. Veranstalter ist grenzgang, bei dessen Live-Vorträgen immer außergewöhnliche Reisenden ihre außergewöhnlichen Geschichten erzählen.
In Düsseldorf wird am 10.April im Kulturzentrum ZAKK “Einmal durch den Orient” das Thema sein. Folgen Sie den “Spuren der Pharaonen durch Ägypten” sowie “Trans Arabia – Oman & Jemen. Von Muskat nach Mokka” von grenzgang-Gründer und Orient-Experte Hartmut Fiebig.
nomad, vertreten durch Lorenz Töpperwien wird Sie an diesem Tag begrüßen und gerne zu Reisen in die genannten Länder beraten.

Der Thementag in Köln, findet am 17.04. im Rauthenstrauch-Joest Museum statt und trägt den Titel “Trans Arabia – Grenzgänger: Okzident und Orient – eine bewegte Nachbarschaft“.

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Neuer Energy-Tower trägt zum Klimaschutz bei

Verfasst am 8. Juni 2010 von Daniela Halfmann

Der Burj Al-Taqa-Tower in Dubai vereint traditionelle mit moderner Ernergiegewinnung

Der Burj Al-Taqa-Tower in Dubai

In Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) wird ein neues so genanntes „Null-Primärenergie-Hochhaus“ realisiert, das speziell auf die klimatischen Gegebenheiten des Mittleren Ostens abgestimmt ist. Für die Umsetzung ist das Büro Gerber Architekten international GmbH  eingesetzt, das durch den Bauherren Almoayed holdings/Bahrain beauftragt wurde.

Das Besondere  ist dabei an diesem neuen Turm sein äußerst sparsamer Energieverbrauch. Denn die Energie, die er benötigt, erzeugt er ausschließlich selbst aus erneuerbaren Energiequellen. Somit produziert er kein umweltschädliches CO2 und ist damit einzigartig. Aber auch seine ungewöhnlich markante architektonische Form sucht ihres gleichen, vor allem, da auf dem Dach zusätzlich eine Feuerflamme erstrahlen soll. (weiterlesen…)

Mit der Bagdadbahn durch 1001 Nacht

Verfasst am 4. Juni 2010 von Daniela Halfmann

Die historische Bagdadbahn fährt wieder

Haradara-Brücke zwischen Meydan Ekbez und Muslimiyya

Nach über zwanzig Jahren ist die historische Bagdadbahn wieder teilweise im Einsatz. Die einstmals 3100 Kilometer lange Verbindung erstreckte sich zwischen dem zentral-anatolischen Konya über Syrien bis hin zur irakischen Hauptstadt. Ihre Bauphase von 1904 bis 1940 wurde vor allem mithilfe deutscher Finanzierung und Ingenieuren ermöglicht und sollte dem Machterhalt des damaligen Sultans Abdil Hamid II dienen. Wegen politischer Spannungen und verlotterter Gleise ist seit den achtziger Jahren jedoch der Zugverkehr zum Erliegen gekommen. Lediglich zwischen Aleppo und Mersin am Mittelmeer pendelte hin und wieder ein Zug sowie zeitweise ein Sonderzug für Touristen zwischen Damaskus und Istanbul.

Nun aber fahren die aus Görlitz stammenden Waggons wieder. Vorerst wird nur die Verbindung Mossul-Gaziantep befahren, für die zwar 18 Stunden benötigt werden, auf deren 450 Kilometer langer Strecke die Züge jedoch pünktlich nach Fahrplan unterwegs sind. Damit existiert nun erstmals wieder eine internationale Bahnverbindung in der Region Syrien und Irak, die sich einerseits etablieren und andererseits auch wieder bis nach Bagdad ausgebaut werden soll.

Der Reisegast zahlt umgerechnet 25 Euro für einen Sitzplatz sowie 35 Euro für ein Abteil mit Doppelstockbett und Waschbecken.

Der wöchentlich stattfindende Pendelverkehr soll jährlich bis zu 10.000 Menschen transportieren. Ankara und Bagdad haben 70 Millionen US-Dollar in die Strecke investiert, um Völkerverständigung und wirtschaftliche Beziehungen zu verbessern. Laut Süleyman Karaman, dem Leiter der türkischen  Eisenbahngesellschaft, soll damit eine „gemeinsame Eisenbahnindustrie“ mit Syrien und dem Irak angestrebt werden. Vorerst will Ankara der Eisenbahn zusätzliche neue Waggons leihen. Zudem soll bald ein Schnellzug Gaziantep mit dem syrischen Aleppo verbinden.

Oman: nomad Summer Special für Privatreisende

Verfasst am 30. April 2010 von Lorenz Töpperwien

Nur von Mai bis September: So günstig war es noch nie, nach Oman zu reisen

Ein bisschen Luxus muss erlaubt sein. Auf dieser Reise logieren Sie gleich mehrere Tage in einem Fünf-Sterne-Hotel in Masqat und lernen das südarabische Sultanat doch auf sehr persönliche Weise kennen. Sie wandern an Schwindel erregenden Canyons entlang, lassen in wehrhaften Forts die spannende Geschichte Omans lebendig werden, sind mittendrin im Getümmel traditionsreicher Marktstädte – und das alles für einen sensationell niedrigen Preis!

Ob daran etwas faul ist, fragen Sie? Nein. Der Grund für dieses mehr als faire Reiseangebot ist die Jahreszeit: Es gilt von Mai bis September. Da kam bislang kaum ein westlicher Tourist auf die Idee, nach Oman zu fahren. Dubay dagegen boomt auch im Sommer. Eine vernünftige Erklärung gibt es dafür nicht. Nun hat das omanische Tourismusministerium eine konzertierte Aktion gestartet: “Now is the time” – jetzt oder nie! In einer gemeinschaftlichen Initiative machen Hotels, Reiseveranstalter und natürlich Oman Air das Sultanat zu einem attraktiven Sommerreiseziel – mit enorm günstigen Konditionen. (weiterlesen…)

Ausstellung: Kaffee – Von Arabien in die Welt

Verfasst am 30. April 2010 von Lorenz Töpperwien

Eine kulturgeschichtliche Schau des Vereins Arabisches Museum Nürnberg e.V. im Deutschen Hirtenmuseum

Der Kaffee: Es waren Hirten, die die belebende Wirkung der roten Kirschen entdeckten. Systematisch kultiviert wurde der Kaffee zuerst auf der Arabischen Halbinsel. Von hier aus – genauer: Von der Hafenstadt Mokha im heutigen Jemen – gelangte er nach Europa. Papst Clemens VIII. segnete das Getränk und machte es salonfähig. Anfang der 1640er Jahre wurde das erste europäische Kaffeehaus im heutigen Sinne in Venedig eröffnet. Nach und nach wurde der Kaffee von der Luxusware zu einem Getränk für alle – und veränderte die Lebensgewohnheiten der Menschen grundlegend. (weiterlesen…)