Alfons Gabriel: Erforscher der iranischen Wüsten

Verfasst am 5. März 2014 von Julietta Baums

Alfons Gabriel: Erforscher der iranischen Wüsten.

Die Artikel ist Teil 1 von 1 in der Serie "Reisende des Orients"

Im kleinen iranischen Städtchen Kohbanan – und an vielen anderen Orten in Iran – treffen wir auf einen begeisterten Kenner des Wüstenreisenden Alfons Gabriel. Der wendige und äußerst gastfreundliche Bürgermeister des Ortes nennt ihn im selben Atemzug wie den hierzulande weitaus berühmteren Italiener Marco Polo. Beide haben Kohbanan besucht, und nach dem italienischen Händler hat der Bürgermeister gleich eine ganze Avenue benannt. Doch seine Liebe – das merkt man ihm an – gehört dem im deutschsprachigen Raum nahezu unbekannten Österreicher Alfons Gabriel. (weiterlesen…)

Oman: Land des Weihrauchs und Heimat Sindbads

Verfasst am 9. Januar 2013 von Matthias Brockmann

Reisebericht über eine Expedition in die omanischen Wüsten Wahiba und Rub al-Khali

Das Sultanat Oman, fast so groß wie die Bundesrepublik, jedoch nur mit 2,7 Mill. Einwohnern, besteht zum größten Teil aus Wüste. “Was willst du denn da? Da gibt es doch nur Sand, Sand, Sand.” Freunde schüttelten den Kopf, als sie von meinen Reiseplänen hörten. 17 Tage Oman, davon 12 Tage mit einheimischen Führern und Autos, Schlafsack und Isomatte in den beiden Wüsten Wahiba-Sands und Rub al-Khali. Schlafen unter freiem Himmel. Einige Monate später brach ich zu einer weiteren Reise in die Rub al-Khali auf. Vier Frauen und drei Männer aus der Schweiz und Deutschland bilden die Reisegruppe, vertrauen sich erwartungsvoll den beiden omanischen Führern Ibrahim und Yachya an. (weiterlesen…)

Jordanien – TV-Tipp

Verfasst am 7. November 2012 von Lisa

Dokumentation in arte zum Leben in der jordanischen Wüste

Die Badia-Region an der jordanisch-irakischen Grenze ist eine sehr karge Wüstenregion. Es gibt weder Landwirtschaft noch Tourismus. Die Menschen die hier leben sind dementsprechend arm und leben von mehr oder weniger legalem Grenzhandel. Die Organisation “Barefoot College” setzt sich auch in diesen abgelegenen Gebieten für die Menschen ein. Das Barefoot College ist eine NGO in Indien. Männer und Frauen aus den ärmsten und abgelegensten Dörfern der Welt bekommen hier eine Ausbildung zur Lehrerin, Weberin oder zur Solartechnikerin. Das Ziel ist den Menschen Hilfestellungen zu geben, so dass Sie selbstständig in ihrem Dorf arbeiten können und so dem gesamten Dorf zu mehr Autonomie verhelfen.

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Oman: Opferfest sorgt für Feierstimmung

Verfasst am 23. Oktober 2012 von Lorenz Töpperwien

Eid al-Adha (25.-28. Oktober) ist für die Omanis vor allem ein Familienereignis

Eid Mubarak - traditioneller Gruß zum Opferfest

Das höchste islamische Fest steht unmittelbar bevor. Traditionell schlachten Muslime aus diesem Anlass weltweit Opfertiere und teilen das Fleisch mit Verwandten, Freunden und Armen. Der Termin fällt jeweils auf den 10. Tag des Wallfahrtsmonats und bildet den Höhepunkt des Hadsch, der Wallfahrt nach Mekka. In Oman begehen die Menschen das Fest im Kreis der Familie und nutzen die Feiertage immer häufiger auch für einen Kurzurlaub. (weiterlesen…)

Tadschikistan: Kleines Wasserkraftwerk mit großer Wirkung

Verfasst am 13. September 2012 von Alfred Diebold

Hoffnung für Dashdi Obodon: Das Kleinkraftwerk ist Teil unserer Sonderreise Aralkum. Alfred Diebold stellt es vor.

Alfred Diebold ist Fachmann für nachhaltiges Wassermanagement. Besonders gut kennt er sich mit den Strömen Zentralasiens aus. Zu diesem Thema hat er soeben das Buch “Von den Gletschern zum Aralsee – Wasser vereint” veröffentlicht. Wir sind sehr froh, dass wir ihn als Experten-Reiseleiter für unsere neue Reise “Aralkum spezial: Vom Fan-Gebirge zum Aralsee gewinnen konnten.

Heute stellt er uns das Wasserkleinkraftwerk in Dashdi Obodon im tadschikischen Sarafschan-Tal vor, das im Verlauf der Reise besucht wird und dessen Bau er miterlebt hat: (weiterlesen…)