Ibrahim zuhause in Hersdorf

Unser Reiseleiter und Partner Ibrahim aus Oman hat sich im Juli auf den Weg nach Deutschland gemacht. Doch Fliegen in Zeiten von Corona gibt es für diesen sonst routinierten Trip viele Neuerungen. Wie er die Reise erlebt hat und was er nun in Deutschland vor hat erzählt er uns in einem Interview.

Hallo Ibrahim, willkommen zurück in Deutschland! Hast Du Dich wieder gut eingelebt?

Danke, ja sehr gut! Ich freue mich wieder bei meiner Familie zu sein und wieder Zeit mit ihnen zu verbringen.

Wie hast du dich auf den Flug vorbereitet?

Als omanischer Staatsbürger musste ich eine Erlaubnis bei dem Außenministerium beantragen um ausreisen zu dürfen. Diese Erlaubnis wird im Ticketing System von Oman Air registriert und ich habe meinen Flugschein erst erhalten, als mein Name in der Liste erschienen ist.

Musstest du einen Corona Test machen?

Am Flughafen beim check-in hat mich keiner danach gefragt. Ich habe aber vorsichtshalber einen Test vor der Abreise gemacht, den ich auch dabei hatte.

Wie war die Stimmung am Flughafen und was war anders als sonst?

Wie überall muss man am Flughafen Distanz zu anderen Menschen halten. Der Duty Free war geschlossen.
Nach dem check-in mussten alle Reisenden ein Formular ausfüllen, in dem man drei oder vier kurze Fragen beantworten musste. Zum Beispiel ob man in Kontakt mit einer an Covid-19 infizierten Person war.

War auch der Flug anders?

Ja, der Flug war sehr anders (lacht). Das Flugzeug war voll und man konnte keinen großen Abstand zu den anderen Reisenden halten. Es war aber vorgeschrieben während der gesamten Zeit einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Verpflegung (Essen und Trinken) hat man aber wie üblich erhalten.

Fliegen zu Zeiten von Corona

Findest Du, dass die Flughäfen sich gut auf die Reisenden vorbereitet haben?

Ich würde sagen die Flughäfen sind bereit für Reisende, auch für mehr Gäste als es derzeit sind. Die Vorkehrungen sind vorbildlich und gut getroffen.

Oman wird derzeit vom Robert-Koch-Institut noch als Risikoland eingestuft. Warst Du nach Deiner Ankunft 14 Tage in Quarantäne?

Ich habe einen Test am Flughafen gemacht und einen Tag später das Ergebnis bekommen, welches negativ war. Somit war ich vor der Quarantäne befreit. Ich verbringe aber meine Zeit sowieso zuhause mit meinen Kindern und gehe nicht hinaus.

Anstehen am Testzentrum am Frankfurter Flughafen

Welche Pläne hast Du für Deine Zeit in Deutschland?

Ich habe von meiner Familie und Freunden einige Artikel, zum Beispiel Weihrauch oder Masken mitgebracht, die ich zusammen mit nomad unseren Kunden sowie weiteren Interessierten anbieten möchten. Das machen wir voraussichtlich in einem online Shop vertreiben möchten.

Außerdem planen wir ein neues Projekt in der Eifel mit Lamas und Eseln, dafür ist viel vorzubereiten. Wir werden sehen was die Zukunft bringt, hier und in Oman. Je nachdem werde ich etwas länger in Deutschland bleiben oder nach Oman zurückkehren.

Die Infektionszahlen sind in Oman in letzter Zeit stark angestiegen, deshalb gibt es jetzt nachts eine Ausgangssperre. In diesen Stunden haben alle Geschäfte geschlossen und man darf sein Haus nicht verlassen. Auch ist das Reisen zwischen den einzelnen Bezirken nicht erlaubt (zum Beispiel ist es nicht möglich von Muscat nach Sur zu fahren). Man kann aber nach wie vor Ausreisen, wenn man das Flugticket an Polizeikontrollen vorzeigt.
Mit den neuen Maßnahmen soll die Ausbreitung der Infektion unter Kontrolle gebracht werden.

Das hoffen wir auch! Vielen Dank für deine Zeit und bis bald!

 

Reisen mit Ibrahim
Derzeit ist die Einreise nach Oman für Touristen noch nicht möglich. Wie Ibrahim bereits erwähnt hat planen wir aber spannende neue Touren in der Eifel, unter anderem auch zusammen mit Ibrahim. Möchten Sie mehr dazu erfahren? Dann schreiben Sie uns unter info@nomad-reisen.de oder rufen Sie uns an 0221 6696250.
Autor: Natalie Szydlik