Hallo Liebes Nomad-Team!

Wir möchten uns herzlich für die gute Unterstützung der Oman Dachzelt Rundreise bedanken.
Wir fahren seit mehr als 30 Jahren selbst durch die entlegensten Wüsten Afrikas und waren bereits vor 25 Jahren im Nord- und Süd-Jemen.
(www.offroad-house.at)

Der Wagen, ein Nissan Patrol 4×4, wurde uns pünktlich im Hotel übergeben. Die Campingausrüstung war teilweise neu und auch das Dachzelt komplett neu, sodass wir nach dem obligatorischen Einkauf im LULU Supermarket auch gleich starten konnten.

Weitere Informationen zu Dachzeltreisen
Unseren Bericht Dachzeltreisen: Wie geht das? finden Sie hier. Die häufigsten Fragen rund um eine Dachzeltreise haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Ziel unserer ersten Etappe war die Festung Nakhl wo wir auch gleich einen schönen, ruhigen Platz für die erste Nacht gefunden haben. Vorbei am Snake Gorge überqueren wir das Jebel-Akhdar-Gebirge auf einer Höhe von fast 2.000 Metern über die Pass-Straße von Hat und weiter durch das Gebirgsmassiv des Jebel Shams mit seinen imposanten Felswänden, tiefen Schluchten und natürlich dem Highlight, dem Grand Canyon.

Über Nizwa, die alte Hauptstadt Omans, mit seiner imposanten Burganlage, geht es in den Süden.
Jetzt heißt es mal Kilometer machen, aber mit den Nissan 6-Zylinder macht es richtig Spaß klimatisiert durch die Hitze der Reg-Wüste zu fahren.
Unterwegs biegen wir auf eine kleine Piste ab und fahren 40 km zu den weißen Felsformationen aus Gipsstein.

Nun beginnt unsere Fahrt durch das „Leere Viertel“, die legendäre Rub Al Khali-Wüste. Wir besichtigen die Ausgrabungsstätte des sagenumwobenen Wüsten-Atlantis Ubar, die sich in der Nähe der Oase Shisr befindet. Hier gibt es die einzigen schwarzen Dromedare zu sehen. Weiter geht es hinein zu den entlegenen Brunnen die einst schon Wilfried Thesinger 1945 besucht hatte. Drei Tage bleiben wir in dieser einsamen und doch so schönen, ruhigen Gegend.

Doch dann müssen wir weiter in den Süden zu den Weihrauchbäumen. In entlegenen Wadis findet man auch heute noch die stämmigen Weihrauchbäume, einst das Gold von Arabien. Salalah liegt am Arabischen Meer, dort machen wir mal einen Stop im Hotel und genießen den Strand und das gute Essen in einem der vielen landestypischen Restaurants.

Entlang der Küste geht es zurück. Natürlich besuchen wir noch das Ras al Jinz Turtle Resort und haben Glück an diesem Abend gleich 5 riesige Schildkröten – fast 1 Meter lang und ca 150 -250 kg schwer – zu sehen. Sie legen gerade ihre Eier ab, 90 Tage wird es brauchen bis die Sonne die Eier ausbrütet und eine neue Generation von Schildkröten hervorbringt. Beeindruckend ist aber, dass die Schildkröten immer wieder an Ihren Geburtsort zurückfinden, auch wenn sie jahrelang im offenen Meer unterwegs sind.

Jetzt müssen wir uns sputen, da wir auch noch nach Sur wollen. Dort wurden in alter Zeit die Dhaus gebaut. Die traditionellen Schiffe waren ausschließlich aus Holz gebaut und auch die Planken wurden mittels Holznägeln befestigt. Einige dieser alten Schiffe sieht man mit viel Glück noch an den Stränden rund um Sur.

Über die neu ausgebaute Fernstraße geht es zügig zurück nach Muscat. Nomad Reisen war auch jetzt wieder überpünktlich am Hotel und wir konnten das Fahrzeug ohne weitere Probleme zurückgeben.

Für uns war es eine tolle Reise, anmerken möchten wir noch, dass für eine große Wüstentour in die Rub al Khali folgende Teile unbedingt erforderlich wären:
Reservekanister, Sandbleche (HEBE) und ein Kompressor-Kühlschrank statt der normalen Kühlbox.

Wir können nomad Reisen hier wirklich nur empfehlen,
vielen Dank!

Informationen zu unseren Dachzeltreisen
Sie wollen auch mit dem Dachzelt durch den Oman reisen? Weitere Informationen zu unseren Reisen finden Sie hier. Unsere Dachzelt Expertin Jennifer Daxböck stellt Ihnen gerne eine individuelle Rundreise zusammen. Sie erreichen Sie unter j.daxboeck@nomad-reisen.de oder telefonisch unter0221-669625-13.

Autor: Gastautor_in