Die Pyramiden von Meroë, verwitterte Ruinen am „Heiligen Berg“ Djabal Barkal, der ehemals größte altägyptische Tempel südlich von Theben: Das ist das antike Reich der „schwarzen Pharaonen“ in Nordsudan. Es wird selten besucht, doch seitdem die USA ihr Embargo gegen den Sudan zum 12. Oktober diesen Jahres teilweise aufgehoben haben, steigt das Interesse an Reisen in den Sudan wieder stark!

Neben unseren bewährten Expeditionsreisen bieten wir nun erstmals auch eine Privatreise in das Land am Nil an, die „Individuelle Sudan Reise Kush“.

Den Verlauf der Geländewagenreise mit Driverguide bestimmt weitgehend der Nil: vom 6. Katarakt gleich nördlich der sudanesischen Hauptstadt Karthum bis zum 3. Katarakt jenseits von Dongola und Kerma. Noch ein Stück weiter in Richtung Norden liegt Wawa, Ausgangspunkt für einen Bootsausflug zum Tempel von Soleb. Seine gigantischen Ausmaße machen ihn zu einem der imposantesten Altertümer des antiken Sudan.

Sudan: Pyramiden im Wüstensand

Sudan: Pyramiden im Wüstensand

Meroë, Musawwarat & Naqa

Berühmtheit haben vor allem die Ruinen von Meroë erlangt. In der Butana-Steppe, nicht sehr weit entfernt von dem ebenfalls imposanten Tempelkomplex von Musawwarat, stießen Berliner Archäologen auf die Überreste von Naqa. Inmitten der antiken Stadtanlage befindet sich der Brunnen der hier heimischen Nomaden – ein sehr reizvolles Fotomotiv, wenn die Beduinen ihre Kamele und ihr Kleinvieh tränken.

Sudan: Kamele in der Bayuda Wüste

Sudan: Kamele in der Bayuda Wüste

Begegnungen

Die Reiseleiter – archäologisch besonders geschulte Antiken-Guides – verstehen es, die Ruinen durch ihre Erzählungen lebendig zu machen, Zusammenhänge herzustellen und mitunter überraschende Parallelen zu ziehen. Abgesehen davon lässt die Reise genug Zeit, um neben den archäologischen Stätten auch das heutige Nubien und seine Menschen kennen zu lernen. Stopps in den Dörfern am Wegesrand sind ebenso eingeplant wie ein Bummel über den Markt von Dongola. Eindrückliche Landschaftserlebnisse verspricht die Fahrt durch die Steinwüste der Bayuda im Nilbogen zwischen Meroë und Karima.

Sudan: Rastplatz im Schatten

Sudan: Rastplatz im Schatten

Bus mit Fahrgästen im Sudan

Öffentliche Verkehrsmittel in Sudan: Bus

Weitere Informationen zu der Individuelle Reise Kush finden Sie hier.

Natürlich können Sie diese Reise wie alle unsere Privatreisen nach Ihren persönlichen Wünschen abändern oder verlängern – wir beraten Sie gerne!

Sudan: Portrait einer Sudanesin

Sudan: Portrait einer Sudanesin

Sudan: Portrait eines Sudanesen

Sudan: Portrait eines Sudanesen

 

Autor: Julietta Baums