Auch Abseits unserer klassischen Iranreisen bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Routen nach Ihrem Geschmack. Hier finden Sie den Reisebericht einer botanisch-kulturellen Tour durch das zentrale Hochland des Iran im Mai 2018 von Frau Helga von Rüdt

„Im Mai 2018 fuhren vier botanisch Interessierte durch die vielgestaltige und reichhaltige persische Welt, die uns Mohammad Nourouzi mit Freude und kompetent erschloss.

Die Naturerlebnisse wurden eingerahmt durch die Kultur der Städte Esfahan, Qazvin und Teheran. Esfahan bezauberte auch uns mit den wunderschönen blauen Kacheln der Moscheen im Zentrum.

Hier lernten wir aber auch schon die Schönheiten kennen, die durch den Hidschab eigentlich noch schöner wurden.

Später stellten wir fest, dass auch Mulis einen Hidschab tragen müssen!

In Esfahan haben wir den besten Kaffee der Welt getrunken und müssen schon alleine deswegen nochmals dorthin.

Dann fuhren wir in das Zagrosgebirge.

Das ist die Heimat der Kaiserkronen, die wir aus unseren Vorgärten kennen.

Wir fanden aber auch wilde Tulpen und herrliche blaue Berglilien.

Ebenso wunderschön blau war die Racke, die im Mittelmeerraum und Eurasien vorkommt.

Am höchsten Wasserfall des Iran, dem  796 Meter hohen Abshar-e Taf, haben wir einen wunderbaren Campingplatz und lassen uns das Frühstück schmecken.

Wir sind mittlerweile in Kurdistan gelandet, entsprechend sind die Männer gekleidet.

Die Iraner lassen sich gerne fotografieren und so können wir auch die Tracht einer kurdischen Frau festhalten.

Der am nächsten Tag eingeplante kulturelle Höhepunkt des Felsenreliefs von Bisotun fällt buchstäblich ins Wasser, es regnet in Strömen.

Aber wir können uns, während Mohammad uns die Hintergründe dieser Kunstwerke erklärt, feststellen, dass er ganz bestimmt königliche Vorfahren hat.

Am nächsten Tag fahren wir von einer Regenfront in die nächste.

Im schönen Uramat-Tal bekommen wir ein paar Sonnenstunden. So können wir das pittoreske Dorf mit den blauen und grünen Fenstern bewundern und finden in den Bergwiesen auch schöne Blumen in satten Farben. Ein endemischer Mohn.

Klatschmohn und Glockenblume mit Glückskäferchen und Dunkelviolette Gladiolen. Und sogar eine Orchidee finden wir, die Affenorchis (Orchis simea)

Die Mittagspause ist wieder verregnet, es hagelt sogar.

Dann fahren wir durch eine fantastische Landschaft. Plötzlich entdecken wir enorm hohe Storchnester auf einer Felsformation.

Und dann wieder Felder von Klatschmohn am Straßenrand.

Zum Abschluss des Tages wieder eine heftige Regenfront.

Jetzt befinden wir uns in der feuchten Küstenzone des Kaspischen Meeres.

Hier gedeiht Reis und es gibt noch den „Jangal„, das persische Wort für Urwald. Die Frauen pflanzen den Reis und er sorgt für Nachschub. Der Urwald ist wie verzaubert mit den Flechten in den Bäumen durch die vielen Nebel und noch gibt es ein paar Baumriesen.

Am nächsten Tag besuchen wir die Lagune von Bandar Anzali, sehen einige Vögel, wie den Purpurreiher, eine Natter und eine Herde Wasserbüffel.

Nun fahren wir nochmals ins Gebirge. Dieses Mal ist es der Elburs, wir steigen bis über 3.000m und kommen in die Schneeregion. Die Piste ist ganz schön weich und matschig. Doch auf der anderen Seite des Passes strahlen uns die 4-tausender Gipfel im Abendsonnenlicht entgegen.

Zum Abschluss gibt es hier noch ein paar unsortierte Bilder der botanisch-kulturellen Tour durch den Iran.

Ihnen und Ihrem Team vielen Dank, vor allem für die Wahl des Reiseleiters, er ist der Mann für uns!“

Wollen auch Sie eine individuelle Iran Reise mit uns planen, dann melden Sie sich unter 06591-949980 oder unter info@nomad-reisen.de.

 

Autor: Jennifer Daxböck