Eine 14-tägige Expeditionsreise durch die touristisch noch unberührte Landschaft des Nordsudan. Mit seiner großartigen Natur, beeindruckenden Denkmälern und freundlichen Menschen. Der Zusammenfluß von Blauem und Weißem Nil – viele bedeutende historische Ausgrabungsorte – weitläufige Tempelgelände – der größte Pyramidenfels der Antike. Das und vieles mehr bietet der das Land – Mignon Edris die Anfang diesen Jahres an unserer Sudan Reise teilgenommen hat berichtet im Folgenden von ihren Reiseerlebnissen.

Expedition in den Nordsudan

Wie versprochen mein Reisebericht. Es war großartig!

Zwar begann es etwas „holprig“, weil am ersten Tag der Reise der Geburtstag des Propheten war, weshalb so ziemlich alles geschlossen war. Das ethnologische Museum haben wir dann am letzten Tag nachgeholt . Das Museum in Omdurman war auch geschlossen,  immer Montags .  Aber es wurde definitiv besser.

Zeitgleich mit unserer Gruppe war eine andere Reisegruppe unterwegs, und der Plan von der Agentur vor Ort war sicher, uns „zusammenzulegen“. Das haben wir aber abgelehnt, da wir es schön fanden, eine so kleine Gruppe zu sein.

Unsere Reiseleiterin hatte ihre erste Reise, sie ist Germanistin, und hat viele Stätten auch das erste Mal gesehen. Aber Dank dem Bradt Sudan Buch und unserem überaus kundigen Fahrer war das kein Problem. Er war phantastisch, er kannte alles und noch mehr,  wir haben also auch Dinge gesehen neben der Reiseroute und da er englisch sprach, hatten wir auch Erklärungen.

Spannende Reisestationen im Sudan

Die Reise war genau das was ich gehofft hatte. Wir waren allein an den Ausgrabungen und Tempel und Pyramiden und konnten wirklich in Ruhe schauen und geniessen. Es gibt ja wirklich viele Stätten, das war mir gar nicht so klar. Außerdem sind alle gut erhalten. Meine Favoriten waren: Naga, die Pyramiden von Meroe und die Grabkammern von el-Kurru. Diese Farben, einfach genial. Also eine perfekte Reiseroute.
Und die Wüste ist auch großartig und immer anders.
Alles hat wirklich gut geklappt und ich muss sagen, das war das erste Mal in Afrika, dass es so super geklappt hat. Keiner war auch nur einen Tag krank. Denn auch das Essen, was die Fahrer gekocht haben war auch großartig (ich wiederhole mich mit dem Wort, aber so ist es wirklich).

Sicher und gastfreundlich

Auch sicherheitstechnisch war es überhaupt gar kein Problem. Die Menschen waren so freundlich. Weil dort so wenig Tourismus ist, haben unkundige Touristen sie auch noch nicht verdorben, sodass wir viele nette Begegnungen hatten. Da ich etwas arabisch spreche, habe ich auch immer für viel Erheiterung auf der anderen Seite gesorgt und meist haben uns die Leute mindestens so interessiert angesehen, wie wir sie.
Meine Freunde waren ja hinsichtlich der Destination sehr skeptisch, aber ich kann den Sudan wirklich reinen Herzens als Reiseland empfehlen.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Frau Edris!

Gute Nachrichten für alle Reiseinteressierten

Nachdem die sudanesische Regierung die anhaltenden friedlichen Proteste lange Zeit mit Gewalt bekämpft hat, ist seit mittlerweile dem 08. September eine zivile Übergangsregierung im Amt. Diese soll nun den demokratischen Transformationsprozess im Land begleiten. Zwar finden nach wie vor Demonstrationen statt, diese verlaufen zuletzt aber friedlich. So schreibt auch das Auswärtige Amt: „Im nördlichen Sudan, insbesondere für die Pyramiden von Meroe und Karima ist die Sicherheitslage aufgrund der umfangreichen Militär- und Polizeipräsenz Ägyptens und des Sudan gegenwärtig unter Kontrolle.“ Ihrer Sudanreise steht also nichts mehr im Wege!

Weitere Informationen
Entdecken Sie unsere Sudanreisen hier oder kontaktieren Sie uns persönlich unter info@nomad-reisen.de oder telefonisch unter 0221-669625-0.
Autor: Julietta Baums