Nach Ihrer dreiwöchigen individuellen Iranreise 2016, sowie der vierwöchigen Nordiran Reise 2017-beide mit nomad Reisen-machten sich Claus Mack und Jutta Schröder erneut mit uns auf den Weg. Gemeinsam mit dem Ehepaar haben wir eine maßgeschneiderte Tour ausgearbeitet. Diese insgesamt 50tägige individuelle Reise entlang der Seidenstraße umfasste die Länder Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan.  Vielen Dank an Jutta Schröder und Claus Mack für diesen wunderbaren „Foto Reisebericht Seidenstraße: 50 Tage unterwegs“!Vom Startpunkt Tashkent ging es zunächst einmal quer durch Usbekistan nach Khiva, Buchara und Samarkand. Wanderaufenthalte im Nurata-Gebirge und im Hissar-Gebirge boten eine willkommene Abwechslung zum quirligen Leben in den alten Metropolen der Seidenstraße. Nahe Termez erreichten sie die Grenze zu Tadschikistan. In Tadschikistan erkundeten sie außer der Hauptstadt Dushanbe die Täler, Flüsse und Seen im Fann-Gebirge, bevor sie zurück nach Usbekistan, genauer ins Fergana-Tal reisten.  Wenig später warteten in Kirgistan bekannte Orte wie Naryn, der Son-Kul See und auch der Issyk Kul See auf die beiden.

Von ihrer Reise haben sie uns zahllose Bilder geschickt, aus denen wir verteilt auf drei Blogartikel Fotoberichte erstellt haben.

Teil 1: Usbekistan

Tashkent

Die usbekische Hauptstadt hat so ein einiges zu bieten – Museen, Märkten und Moscheen standen hier auf dem Programm.  Ebenfalls besuchten die beiden das Backsteinmausoleum des islamischen Gelehrten Abu Bakr Kaffal Shashi und die Madaris Barak Khan und Abulkasim.

Buchara und Umgebung

Weiter ging es nach Nukus, wo Sie die beiden dem Sawitsky Museum of Art einen Besuch abstatteten. Dieses beherbergt Kunstwerke aller Stile und Epochen Karakalpakistans sowie zeitgenössische Kunst Usbekistans und der russischer Avantgarde. Die Sammlung an russischer Avantgarde ist die weltweit zweitgrößte Sammlung aus dem Zeitraum von etwa 1918 bis 1935.

und von dort auf das Ustjurt Plateau. Hier unternahmen die beiden eine zweitägige Jeeptour zum Aralsee. Die Fahrt führt durch eine beeindruckende Landschaft. Der Aralsee war einst ein großer abflussloser Salzsee, welcher jedoch durch die Austrocknung in immer kleinere Teile zerfiel.

Der nächste Halt auf dieser Reise war für unsere Kunden die Stadt Khiva. Doch bevor Sie diese Stadt erreichten ging es noch zu den Wüstenschlössern wie dem Ayaz Kala.

Khiva liegt inmitten der riesigen Oase Khoresm, heute ein dicht besiedeltes Gebiet mit intensiv betriebener Landwirtschaft, dessen Bewässerung nahezu die gesamte Wasserkapazität des großen Amu-Darja-Stromes in Anspruch nimmt. Wie ein unüberschaubarer Garten trennt die Oase die Rote Wüste Kyzylkum im Norden von der Schwarzen Wüste Karakum im Süden.

Khiva selbst erweckt den Eindruck einer Stadt, durch die gestern noch die schwer beladenen Karawanen der Seidenstraße zogen, auch wenn die vorbildlich restaurierte Altstadt manchmal eher einem Freilichtmuseum gleicht.

Der nächste Halt war der Ort Buchara, in welchem zur Zeit der Seidenstraße berühmte Gelehrte und Dichter lebten.

Die große Vergangenheit des Ortes kommt in einer Vielzahl architektonischer Zeugnisse zum Ausdruck. Auf keinen Fall verpassen sollten Sie die Zitadelle, die reichgeschmückten Moscheen und traditionsreichen Medresen (Koranschulen).

Auch hier hat Handwerk eine lange Tradition, unter anderem in Form von Ikat-Webereien und Keramikprodukten.

Aydarkul Nurataberge

Über die Wüste Kyzylkum ging es für Claus Mack und Jutta Schröder weiter in die Nurataberge, welche zu Wanderungen einluden.

Samarkand

„Glanzvolles Antlitz der Erde“ lautet der stolze Beiname Samarkands. Mehr als 2.500 Jahre Geschichte machen es zu einer der ältesten Städte der Welt. Nirgendwo anders als hier nehmen die Märchen aus Tausendundeiner Nacht ihren Anfang. Samarkand, ehemals eine der glanzvollsten Stationen entlang der Großen Seidenstraße, blühendes Kultur- und Handelszentrum im Schnittpunkt der Karawanenwege, ist heute eine moderne Großstadt, die nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.

Den unbestrittenen architektonischen Höhepunkt bildet der Registan im Herzen Samarkands: Von Timur, dem Dschingis Khan des 14. Jahrhunderts, zum Handelszentrum seiner Reichshauptstadt erkoren und anschließend von seinem Sohn Ulugbek repräsentativ ausgebaut, wird der Platz gleich von drei reich verzierten und gewaltig großen Madaris (Koranschulen) flankiert. Doch Samarkand hat noch viele weitere eindrückliche Bauwerke zu bieten.

Von Shahrisabz nach Termez

Shahrisabz ist die Geburtsstadt Timurs. Sie wird beherrscht von den mächtigen Ruinen des Ak Sarai, des Weißen Palastes, der eigentlich himmelblau war – sein Name hatte, wie so oft in Usbekistan, symbolische Bedeutung und diente hier als Ehrentitel. Noch in ihrem Verfall zeugt die prächtige Sommerresidenz Timurs von ihren ehemals riesigen Ausmaßen.

Weiter ging es in das Teppichweberei und -knüpferei Zentrum Boysun. Es liegt inmitten der Hügel- und Berglandschaft Hissar, in der die traditionelle usbekische Lebensweise noch sehr lebendig ist. Ein Besuch in einem kleinen Museum und einer Handwerks-Kooperative gibt Auskunft über die verwendeten Materialien – Wolle und Seide – und die Herstellungstechniken.

Dann ging es weiter nach Termez im äußersten Süden Tadschikistans. Die Lage am Amu Darya, einem der großen Ströme Zentralasiens, hat den Ort bereits früh zu einem Handelsknotenpunkt der Seidenstraße gemacht. Entsprechend blickt Termez auf eine mehr als 2.000 Jahre alte Vergangenheit zurück, doch ist davon nicht mehr so viel erhalten wie etwa in Samarkand oder Bukhara.

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Autor: Jennifer Daxböck